Leibniz Apotheke
AKTUELLES

© Marion Coers

GENERATIONSWECHSEL

Meine langjährige, hoch geschätzte Stellvertreterin Frau Sabine Kalde hat sich zum 01. Mai in den Ruhestand verabschiedet, bleibt uns erfreulicherweise aber als Teilzeitmitarbeiterin noch weiter erhalten.
Ihre Nachfolge als mein Stellvertreter tritt zum selben Datum Herr Daniel Scheibke an, der Ihnen seit mehreren Jahren bereits als engagierter Apotheker vertraut ist.
Ich danke Frau Kalde für ihren mehr als 20-jährigen unermüdlichen Einsatz für die Apotheke und die zahlreichen Kunden und Patienten und freue mich auf die weitere vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit Herrn Scheibke.


© Bianka Wiebner

VORTRÄGE DER REIHE "THEMENSCHWERPUNKT MS 2018"

Die Vorträge der Reihe «Themenschwerpunkt MS», die in den letzten Jahren ein großer Erfolg waren, werden auch in diesem Jahr fortgesetzt werden.

An folgen Tagen werden wir wieder interessante Vorträge mit profilierten Referentinnen und Referenten für Sie veranstalten:

26. September 2018
24. Oktober 2018
14. November 2018

Über die Vortragsthemen, die Referentinnen und Referenten sowie den Veranstaltungsort werden wir Sie hier in Kürze informieren.

Ihre Leibniz Apotheke wird diese interessante Versanstaltung wieder gemeinsam mit der Marien-Apotheke und in Zusammenarbeit mit der Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft e.V. (DMSG) Landesverband Niedersachsen veranstalten.

Die Teilnahme wird – wie stets – kostenfrei sein.

TIPPS FÜR REIZDARM-GEPLAGTE

Magengrummeln bis hin zu Krämpfen, Blähungen, Sodbrennen, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung: Ein Reizdarm zeigt sich nicht in klar definierten Symptomen. Jeder Betroffene hat seine eigenen individuellen Beschwerden, die überdies von Zeit zu Zeit auch wechseln können. Was Reizdarm-Geplagte für sich tun können, hat die Neue Apotheken Illustrierte vom 15. Mai 2018 zusammengefasst.
Derzeit gibt es keine gesicherten Erkenntnisse über die tatsächlichen Zusammenhänge zwischen Ernährung und Reizdarm-Beschwerden. Dennoch: Die Ernährungs-gewohnheiten sind zu überprüfen, individuelle Störenfriede identifizieren und weglassen. Einseitige Diäten bitte nur nach Rücksprache mit dem Arzt.
Mit einem Symptom-Tagebuch gelingt es, herauszufinden, was den Darm reizt. Dazu so akribisch wie möglich notieren, was und wie viel wovon über den Tag verteilt gegessen und getrunken wird. Auch Stressbelastungen, Ängste und Albträume sollten in einem solchen Journal Erwähnung finden.
Mehr Bewegung tut auch dem Darm gut. Für den Anfang reicht ein zehnminütiger Abendspaziergang. Die Bewegungseinheiten allmählich auf eine halbe Stunde täglich steigern.
Von Entspannungstechniken profitiert auch der Darm. Das Angebot ist vielfältig: Yoga, Tai-Chi, progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Meditation. Was tut ihnen gut?
Derzeit gibt es kein Arzneimittel, das alle Symptome des Reizdarmsyndroms lindern könnte. Dennoch gibt es verschiedene Medikamente, die gezielt einzelne Symptome angehen, etwa Schmerzmittel, um Schmerzen oder Krämpfe zu lindern, Antidiarrhoika, um den Durchfall im Zaum zu halten, oder Entschäumer, um Blähungen abzufangen. Pflanzliche Arzneimittel gehen die gestörte Peristaltik der Magen-Darm-Muskulatur an, indem sie die Bewegung der glatten Muskulatur wieder neu takten. Möglich ist das mit einem fixen 9-Pflanzenauszug rund um die Bittere Schleifenblume. Aber auch die Kombination von Pfefferminz- und Kümmelöl vermag Ruhe in den Darm zu bringen.

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DIABETES IN ZAHLEN

Die Zuckerkrankheit betrifft viele. Aber wie viele sind es genau? Welche Kosten entstehen durch Diabetes und wie häufig kommen Folgeerkrankungen vor? Die Neue Apotheken Illustrierte vom 15. Mai 2018 hat interessante Zahlen zusammengetragen. 
6,5 Millionen Menschen haben hierzulande Diabetes. Das bedeutet Platz zwei in Europa. Jedes Jahr erkranken rund weitere 500 000 Menschen. Experten gehen außerdem davon aus, dass zwei Millionen Diabetiker von ihrer Krankheit noch gar nichts wissen. 
Dabei weisen 95 Prozent aller Diabetiker laut aktuellem Diabetesbericht einen Typ-2-Diabetes auf. Diese Form tritt in der Regel bei älteren Menschen auf. Viele Betroffene wiegen zu viel und reagieren nicht mehr ausreichend auf das körpereigene Insulin. Typ-1-Diabetes, der auf eine Autoimmunerkrankung der Bauchspeicheldrüse zurückgeht, und weitere Untertypen gibt es deutlich seltener. Allerdings gehen manche Experten davon aus, dass gerade Diabetes vom Typ-3c unterschätzt wird. Diese Diabetesform entsteht durch eine Erkrankung oder Verletzung der Bauchspeicheldrüse. Sie könnte sogar häufiger vorkommen als Typ-1-Diabetes. 
Jeder zehnte Euro der deutschen Gesundheitsausgaben fließt in die direkten medizinischen Kosten zur Therapie des Typ-2-Diabetes. Insgesamt liegen die Kosten, die mit Diabetes in Zusammenhang stehen, bei 16,1 Milliarden Euro. 
Zwischen zwei bis zehn Prozent der Diabetiker bekommen durch die Erkrankung spezielle Fußprobleme, auch diabetisches Fußsyndrom genannt. Durch nicht korrekte Behandlung kommt es dann im Extremfall zu einer Amputation. Das ist in Deutschland rund 8500 Mal pro Jahr erforderlich. Auch die Augen nehmen durch dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte Schaden. 20 Prozent der Diabetiker weisen schon im Anfangsstadium Netzhautschäden auf. Diese Retinopathie genannte Diabetesfolge sollte dringend behandelt werden, damit das Augenlicht erhalten bleibt. 

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GUTES BRAUCHT ZEIT: REZEPTBELIEFERUNG

Gibt man ein Rezept in der Apotheke ab, vertieft sich der Apotheker zumeist erstmal in den Computer, bevor er ein Präparat aushändigt. Manchmal heißt dieses dann auch noch anders als auf dem Rezept vorgesehen. Was steckt dahinter? Die Neue Apotheken Illustrierten vom 15. Mai 2018 klärt auf.
Auch Apotheken unterliegen Sparbemühungen im Gesundheitswesen: Tagtäglich besteht ein Teil der Arbeit der Apothekenmitarbeiter mit den Patienten darin, die Vorgaben verschiedener Regelungen zu erfüllen, die den Zweck haben, die Arzneimittelversorgung für die Krankenkassen preisgünstiger zu machen. Prominentestes Beispiel dafür sind die Rabattverträge.
Im Grundsatz funktionieren diese Verträge so: Kasse A schließt mit Arzneimittelhersteller B einen Vertrag. Dieser regelt den genauen Preis, zu dem die Versicherten der Kasse A Medikamente, etwa mit dem cholesterinsenkenden Wirkstoff Pravastatin, bekommen. Kommt nun ein Versicherter der Kasse A mit einem Rezept über Pravastatin in die Apotheke, muss der Apotheker ihm das Präparat von Hersteller B aushändigen, selbst wenn der Arzt ein anderes verordnet hat. Hält sich der Apotheker nicht an die Vorgaben, läuft er Gefahr, von der Kasse kein Geld für das abgegebene Medikament zu bekommen.
In Deutschland gibt es viele gesetzliche Krankenkassen. Jede für sich schließt Rabattverträge für einzelne Wirkstoffe oft mit vielen unterschiedlichen Herstellern ab. Daraus ergeben sich unzählige Vertragskombinationen, die sich noch dazu regelmäßig ändern. Und wenn die Rabattverträge neu ausgeschrieben werden, wechseln oft die liefernden Hersteller, Und nicht immer können sie auch liefern. 
Um die unübersichtliche Lage zu überblicken und das jeweils richtige Präparat zu finden, muss der Apotheker eine Datenbank zu Rate ziehen, bevor er ein Rezept beliefern kann. Auch wenn die Recherche im Computer manchmal etwas Zeit benötigt, gehört sie heute zur korrekten Versorgung mit Arzneimitteln dazu. Die vielfältigen Rabattverträge rechtfertigen also den Blick des Apothekers in den Computer während des Beratungsgesprächs. 

© Neue Apotheken Illustrierte

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